Pressemitteilung mit der Bitte um Veröffentlichung
Sa., 22.10. – Autorinnenlesung mit Manja Präkels:
Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß
Am Samstag den, 22. Oktober kommt Manja Präkels nach Rosenheim und liest um 18:00 Uhr in der Innstraße 45a (Z linkes Zentrum in Selbstverwaltung) aus ihrem mehrfach ausgezeichneten Buch „Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß“. Präkels beschreibt in ihrem im Verbrecher Verlag erschienen Debütroman den Untergang der DDR und den Aufstieg rechter Gruppen in Brandenburg. Im Anschluss an die Lesung steht die Autorin beim gemeinsamen Essen für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.
Am vergangenen Samstag ( 16.07.22) war die vielfach ausgezeichnete Autorin Jovana Reisinger in Rosenheim zu Gast. Im Hinterhof der Bibliothek_A stellte sie ihren für den Bayerischen Buchpreis nominierten Episodenroman Spitzenreiterinnen (Verbrecher Verlag) vor.
Am Samstag, den 16. Juli um 18 Uhr liest Jovana Reisinger im Rahmen der Reihe „Autor:innenlesungen in der Bibliothek_A“ aus ihrem Debütroman Die Spitzenreiterinnen.Bereits um 16:00 Uhr kann man sich bei Kaffee und Kuchen im schönen Innenhof des Z-linken Zentrums auf eine anregende Kulturveranstaltung einstimmen.
Am vergangen Samstag (25.06.22), war der mehrfach ausgezeichnete Autor Markus Ostermair für eine Lesung in Rosenheim. Im Hinterhof der kleinen ehrenamtlich betriebenen „Bibliothek_A“ (ehem. Buchhandling Irrlicht) stellte er seinen Debütroman Der Sandler vor.
Markus Ostermair liest aus „Der Sandler“ Bild: J. Müller
Während Ostermair aus seinem Roman liest, scheint die Sonne in die Hofeinfahrt vor dem Rosenheimer „Z“. Auch im Roman ist es Sommer. „Ich wollte keinen Winterroman schreiben“ sagte Ostermair in der anschließenden Diskussion zu seinem Roman. Obdachlosigkeit sei für viele Menschen jederzeit ein Problem, nicht nur im Zeitraum der Fernsehbeiträge rund um Weihnachten. Sechs Tagen und sechs Nächten sind der Rahmen in denen Ostermair in seinem Roman die soziale Realität von Obdachlosen mit einem großen Figurenpanorama schildert. Wegen der „ausgefeilten Sprache und des besonderen Detailreichtums“ wurde Ostermairs Debütroman mit dem „Bayerischen Kunstförderpreise 2021“ in der Sparte „Literatur“ ausgezeichnet. Dass er diese und weitere Auszeichnungen (u.a. Tukan-Preis der Stadt München) zurecht erhalten hatte, zeigt der studierte Germanist bei seiner Rosenheimer Hinterhoflesung.
Pressemitteilung mit der Bitte um Veröffentlichung
Sa, 25.06. (18 Uhr) – Markus Ostermair kommt nach Rosenheim
Autorenlesung aus „Der Sandler“
Am Samstag, den 26. Juni um 18 Uhr liest Markus Ostermaier in Rosenheim aus seinem mehrfach prämierten Debütroman Der Sandler. Im Anschluss an die Lesung steht der Autor beim gemeinsamen Essen für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.
So, 21.05.22 // 19 Uhr Clara Zetkin Lesung mit Lou Zucker
„Ich werde kommen – tot oder lebendig“
So beantwortet Clara Zetkin die Einladung, am 30. August 1932 den Reichstag als Alterspräsidentin zu eröffnen – trotz vorangegangener Drohungen der Nazis gegen die 75-jährige. Bis zum letzten Atemzug stand Clara Zetkin für die Rechte der Frauen ein, als die Frauenbewegung noch in den Kinderschuhen steckte. Als „rote“ Feministin war ihr Kampf jedoch untrennbar mit dem gegen Unterdrückung, Krieg und Faschismus verbunden.Sie initiierte den ersten Internationalen Frauentag und ging damit in die Geschichte ein. Wir können heute viel von Clara Zetkin lernen, von ihren politischen wie privaten Kämpfen, von einem Leben, das geprägt war durch Revolution, Zerrissenheit und Freundschaft.
Veranstalter: Brummsumsln – feministische Perspektiven in Kooperation mit dem Kurt Eisner Verein
Es lohnt sich übrigens prinzipiell einen Blick in das Programmheft „11 Jahre Z – linkes Zentrum“ zu werfen, da findet Ihr einige gute Veranstaltungen:
Da unsere alte Webseite gerade down ist entsteht hier eine neue Internetpräsenz der Bibliothek_A.
Die Bibliothek_A ist eine kostenlos nutzbare linke Präsenzbibliothek in Rosenheim. Sie ist während der Öffnungszeiten des Z (Innstr 45, Rosenheim) und auf anfrage per mail zugänglich. Die Bibliothek_A sieht sich in der Tradition der Rosenheimer Arbeiterbibliothek, welche 1927 von Waldemar von Knoeringen gegründet und 1933 von den Nazis verboten wurde. Das A am Ende von Bibliothek_A kann in diesem Sinne (Arbeiter_innenbibliothek) gedeutet werden, lässt jedoch auch Spielraum für weitere Assoziationen. !
Das Medium des Monats Mai ist der Roman „Vom Untergang“ (Edition Nautilus) von Leonhard F. Seidl – anlässlich der Lesung mit dem Autor am Samstag, den 7. Mai um 18 Uhr.
„Vom Untergang“ spielt in Bayern im Jahr 1922. Der rechtskonservative Erfolgsautor Oswald Spengler schmiedet geheime Pläne für eine Lenkung der Presse. Gemeinsam mit Forstrat Escherich, dem Gründer einer militanten Bürgerwehr, und Gumbrecht, einem mächtigen Fürther Spiegelfabrikanten, will er die öffentliche Meinung in der jungen Republik beeinflussen. Emma, Gumbrechts Sekretärin und Geliebte, ist die Tochter des Anarchosyndikalisten Fritz Oerter. Eigentlich hat sie genug von Politik und auch von ihrem Freund, dem Sozialdemokraten Max Schmidtill. Doch dann liest sie einen Brief, der nicht für ihre Augen bestimmt war … Spenglers Komplott, der Mord an Schmidtill und diverse Figuren wie Fritz Oerter sind historisch belegt; der Roman basiert auf intensiven Recherchen und enthält zahlreiche Originalzitate aus Zeitungen, Sitzungsprotokollen und Briefen. Damit ist es ein „sprachlich beeindruckender Einblick in die Weimarer Innenpolitik“, eine „lehrreiche und anschauliche Lektüre“ (https://notwithoutmybooksblog.wordpress.com/2022/03/24/sprachlich-beeindruckender-einblick-in-die-weimarer-innenpolitik-leonhard-f-seidl-vom-untergang/?msclkid=546fbe96ae9611ec81451e5bbd16b2c4).
Zusätzlich zum „Vom Untergang“ hat Seidl unter dem Titel „Lebenslinien“ Fritz Oerters Autobiografie herausgegeben (Verbrecher Verlag). Fritz Oerter wurde am 19. Februar 1869 geboren. Der weltbekannte Fürther Anarchosyndikalist, Frauenrechtler, Antimilitarist und Antifaschist zählte laut Rudolf Rocker „zu einem der begabtesten Schriftsteller der anarchistischen Bewegung, der er bis zu seinem Lebensende treu geblieben ist.“ Oerter verstarb 1935 nach seiner Inhaftierung durch die Nazis. Fritz Oerters Texte und Analysen sind geprägt von großer Menschenfreundlichkeit und einem kritischen Blick auf gesellschaftspolitische Zustände.
„Vom Untergang“ spielt in Bayern im Jahr 1922. Der rechtskonservative Erfolgsautor Oswald Spengler schmiedet geheime Pläne für eine Lenkung der Presse. Gemeinsam mit Forstrat Escherich, dem Gründer einer militanten Bürgerwehr, und Gumbrecht, einem mächtigen Fürther Spiegelfabrikanten, will er die öffentliche Meinung in der jungen Republik beeinflussen. Emma, Gumbrechts Sekretärin und Geliebte, ist die Tochter des Anarchosyndikalisten Fritz Oerter. Eigentlich hat sie genug von Politik und auch von ihrem Freund, dem Sozialdemokraten Max Schmidtill. Doch dann liest sie einen Brief, der nicht für ihre Augen bestimmt war … Spenglers Komplott, der Mord an Schmidtill und diverse Figuren wie Fritz Oerter sind historisch belegt; der Roman basiert auf intensiven Recherchen und enthält zahlreiche Originalzitate aus Zeitungen, Sitzungsprotokollen und Briefen. Damit ist es ein „sprachlich beeindruckender Einblick in die Weimarer Innenpolitik“, eine „lehrreiche und anschauliche Lektüre“1
Seidl wird zusätzlich aus der von ihm herausgegebenen Autobiografie von Fritz Oerter, „Lebenslinien“ lesen und damit das Thema aus „Vom Untergang“ mit historischen Fakten anreichern und untermauern. Am 19. Februar 1869, wurde der weltbekannte Fürther Anarchosyndikalist, Frauenrechtler, Antimilitarist und Antifaschist Fritz Oerter geboren. Laut Rudolf Rocker zählte er „zu einem der begabtesten Schriftsteller der anarchistischen Bewegung, der er bis zu seinem Lebensende treu geblieben ist.“ Oerter verstarb 1935 nach seiner Inhaftierung durch die Nazis. Fritz Oerters Texte und Analysen sind geprägt von großer Menschenfreundlichkeit und einem kritischen Blick auf gesellschaftspolitische Zustände. Gerade im Zeichen eines gesellschaftlichen Rechtsrucks sind die Texte Oerters und damit auch Seidls Einordnung und Roman von großer Aktualität.
Die Lesung mit Seidl ist Teil einer Lesereihe der Bibliothek_A. Das Projekt wird im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V. gefördert. Weitere Lesungen in diesem Rahmen sind:
25.06. Markus Ostermair – Der Sandler;
16.07. Jovana Reisinger – Spitzenreiterinnen;
22.10. Manja Präkels: Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß.